Wenn die Ozeane sterben, stirbt die Menschheit

Am 8. Juni fand, wie jedes Jahr wieder, der Tag der Ozeane statt. Rund 71 % Prozent der Erde werden von den sieben Weltmeeren bedeckt. Diese mit Abstand größten Ökosysteme sind maßgeblich für das Klima auf unserem Planeten verantwortlich und zum großen Teil in einem erbärmlichen – von den Menschen verschuldeten – Zustand.

Eines der maßgeblichsten Probleme ist die zunehmende Verschmutzung der Meere durch Plastikabfälle. Diese Abfälle kontaminieren nicht nur Fische, sondern zerstören auch die so wichtige Meeresvegetation. Plastik, noch vor Jahrzehnten als eine der größten Errungenschaften der Menschheit gefeiert, wird heute immer mehr zu einem fundamentalen ökologischen Problem.

Parley for the Oceans

Zahlreiche Unternehmen haben sich zur Aufgabe gemacht, kreative Lösungen zu finden, um diesen stetig voranschreitenden Prozess aufzuhalten und, wenn möglich, sogar umzukehren. Eines dieser Unternehmen ist Parley for the Oceans (www.parley.tv), eine ehemalige Designagentur, die ihren Fokus komplett auf dieses für uns alle so wichtige Thema gelegt hat.

Die Welt zu retten, ist mit Sicherheit die ambitionierteste Aufgabe, der man sich heute stellen kann, vor allem auch in Hinsicht darauf, dass man bei der Vielzahl der Baustellen gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Die Gründer von Parley haben schon zu Beginn ihres Projekts erkannt, dass es primär darum gehen muss, die besten und kreativsten Köpfe zusammenzubringen, um nicht nur durchführbare Ideen zu entwickeln, sondern auch eine Form der Kommunikation, die nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern dazu einlädt, Teil dieses komplexen Projektes zu werden.

Allianzen schmieden

Ein weiterer, ganz wesentlicher Bestandteil der Strategie war die frühzeitige Einbindung von Unternehmen, um dem Thema auf breiter, gesellschaftlicher Ebene ein Gesicht zu geben. So konnten die Macher von Parley, unter anderem Adidas dafür gewinnen, eine exklusive Kollektion von Runningschuhen auf den Markt zu bringen, die ausschließlich aus recyceltem Kunststoff hergestellt werden, der aus den Ozeanen gefischt und aufbereitet wurde.

Gemeinsam mit diesem Unternehmen forschen die Macher von Parley auch daran, Stoffe zu entwickeln, die im Gegensatz zu den Plastikabfällen, die unseren Planeten vermüllen, eine vertretbare Ökobilanz aufweisen.

Das alles kann nur ein Anfang sein, denn am Ende sind solche, unterstützenswerte Initiativen nur erfolgreich, wenn eine breite Allianz an tatkräftigen und finanziell gut ausgestatteten Unternehmen mit an Bord kommt, für die Corporate Social Responsibility nicht nur eine Worthülse ist.

Quelle: POINT MÜNCHEN