Influencer-Marketing – auf Umwegen zum Ziel

Influencer-Marketing ist nach wie vor eines der Buzzwords der Branche. Bei so viel Hype stellt sich natürlich die Frage, ob er nicht schon lange wieder vorbei ist und es nur an manchen Stellen noch nicht angekommen ist.

Erschließt sich erst auf den zweiten Blick

Ein großer, deutscher Versandhändler setzt jetzt mit einem eigenen, internen Influencer-Ausbildungsprogramm einen interessanten Akzent. Nach eigenen Angaben sollen sich schon mehr als 100 Mitarbeiter für dieses Programm angemeldet haben.

Interessant ist das Thema aus einem ganz bestimmten Grund: Dem Unternehmen geht es nicht darum, dass die fertig ausgebildeten Influencer Kunden dazu animieren sollen, Produkte des Unternehmens zu kaufen. Die Influencer sollen in sozialen Netzwerken Werbung in eigener Sache machen, um das Unternehmen als interessanten Arbeitgeber darzustellen und dazu beizutragen, ein glaubwürdiges Employer-Branding aufzusetzen und kontinuierlich am Leben zu erhalten.

Influencer als Botschafter und Berater

Die internen Influencer agieren zukünftig auf der einen Seite als Botschafter für das Unternehmen, auf der anderen Seite, wegen der bilateralen Situation im Netz, aber auch als „anfassbarer“ Gesprächspartner für alle wesentlichen Fragen und Nöte, die potenzielle Bewerber im Bewerbungsprozess haben könnten.

Ein spannendes Konzept.

Quelle: POINT MÜNCHEN