Effizienter werben mit Addressable TV

In Deutschland gibt es nach letzten Zählungen ungefähr 10 Millionen Fernseher, die direkt an das Internet angeschlossen sind, so genannte SMART TV. Das entspricht einer Reichweite von etwa 26 Millionen Zuschauern.

Für die werbetreibende Industrie eröffnen sich dadurch Möglichkeiten, die vor ein paar Jahren noch reines Wunschdenken waren. Der wesentliche Vorteil von Addressable TV ist die Verringerung von Streuverlusten durch zielgruppenspezifisches Ausspielen der Werbung im TV.

Was bedeutet das?

Was früher an Werbung im TV nur national oder höchstens Lokal in dementsprechenden Senderfenstern gebucht werden konnte, kann heute sehr zielgruppenspezifisch nach Alter oder Geschlecht, nach Region, nach Wetterlage oder anderen relevanten Attributen geschaltet werden. So können zum Beispiel Reiseangebote für sommerliche Destinationen genau dann gezeigt werden, wenn in bestimmten Regionen das Thermometer unter 5 Grad fällt. Ein ähnlicher Ansatz wurde auch schon sehr erfolgreich für Erkältungsmittel getestet.

Durch den roten (bei RTL gelben) Button, den die TV-Stationen meistens beim Senderwechsel einblenden, hat man die Möglichkeit, Werbung so zu schalten, dass der Zuschauer direkt während der Werbeeinblendung auf den roten/gelben Knopf seiner Fernbedienung drücken kann und auf eine Microsite des werbenden Unternehmens weitergeleitet wird, auf der er weiterführende Informationen zum Produkt bekommt und es in Zukunft im optimalen Falle auf diesem Weg direkt kaufen kann.

Keine Spielwiese nur für die Großen

Einen weiteren großen Vorteil hat Addressable TV vor allem für mittlere bis kleine Unternehmen, die nicht über die Werbeetats der großen, national oder international agierenden Unternehmen verfügen.

Die Produktionskosten für eine über Adserver ausgespielte Addressable TV Werbung sind deutlich geringer als beim klassischen TV-Spot, zusätzlich kann durch die regionale oder auch lokale Beschränkung der Zielgruppe mit einem kleineren Budget geplant werden.

Komplette Kampagnen ab 50.000 Euro sind für dieses Format durchaus im Bereich des Möglichen.

Quelle: POINT MÜNCHEN